Phytotherapie - Pflanzenheilkunde
Die Behandlung mit Hilfe von Pflanzen ist eine sehr alte Heilweise, vielleicht so alt, wie die Menschheit selbst. Heute noch ist sie ein typisches Verfahren des Heilpraktikers.
Pflanzliche Heilmittel können stark- wie z.B. Fingerhut oder Maiglöckchen- bzw. schwach- wie z.B. Melisse oder Fenchel- wirken.
Die Wirkstoffe der Pflanzen werden während des Wachstums gebildet und in den verschiedenen Pflanzenteilen gespeichert. Sie können in Früchten, Samen, Blüten, Blättern, Wurzeln oder Rinde enthalten sein. Der Wirkstoffgehalt ist immer abhängig vom Standort, der Ernte und Verarbeitung der Heilpflanzen.
Je nach Wirkungsbereich bei der Heilung werden die Pflanzen systematisch eingeteilt. Wohl jeder kennt z.B. die Gruppe der Expektoranzien – der auswurffördernden Mittel, zu denen Malve, Königskerze, Spitzwegerich, Thymian, Fenchel und andere gehören. Sie sind in unseren Hustenmitteln enthalten.
Zur Anwendung kommen pflanzliche Heilmittel innerlich und äußerlich.
Für die innere Anwendung stehen uns eine Vielzahl von Tees, Tropfen, Kapseln, Tabletten, Salben u.a. zur Verfügung.
Für die äußere Anwendung kommen Umschläge, Bäder, Waschungen, Spülungen und Inhalationen in Betracht.
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Annekatrin Bruder
Heilpraktikerin
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